Nur keine Berührungsängste –
Intellektuelle sind (akademisch
oder künstlerisch gebildete Personen
und – beruflich – geistig tätig) unter uns.
Im Übrigen muss man ja nicht immer
alles verstehen, im Gegenteil –
kein Mensch versteht einen anderen
so ganz!
Schöner Einstieg in den November;
so nimmt man der Depression den
Wind aus den Segeln, lässt es gut
beraten der großen Denkers Sache
sein, die Welt zu verstehen, sie zu
verachten, und übt sich derweil darin,
sich selbst, die Welt und alle Wesen
mit Liebe, Bewunderung und Ehrfurcht
betrachten zu können.
Denn das bleibt uns unbenommen
in dieser nicht so heilen Welt, zu
üben was wir noch nicht können!
╰დ╮ૐ╭დ╯

Teatime in meiner Horrorbibliothek

Von Dirk C. Fleck

Ein Tag im November, nachmittags 14 Uhr. In den Wohnzimmern gegenüber brennt Licht. Die Stadt zieht die Schultern ein im Regenstaub. Novembertage sind wie Ertrinkende: kaum dass sie sich ans Licht erheben, versagen ihre Kräfte. Sie tauchen aus Nacht und Dämmerung, tropfend, besudelt und klamm. Legen sich auf die Gesichter der Menschen. Stumpfe Masken in gezähmter Hysterie. Sie schlurfen durch den Gestank, den der Nebel bindet. Man muss in die Offensive gehen, um ihre schreckliche Macht zu brechen, von der sie keine Ahnung haben. Jemand nach der Uhrzeit fragen, zum Beispiel. Oder mit einer heißen Tasse Tee in der Hand wieder einmal seine Bücher aufsuchen, ein wenig herum stöbern …

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